Impressions of secret forest factory Kuno 1 (Me 262)
Die Fertigung der Me-262, die im Mai 1943 von Generalfeldmarschall Milch befohlen wurde, war eine der schwierigsten industriellen Aufgaben die es in der Endphase des 2.Weltkrieges in Deutschland gegeben hatte. Die Werktätigkeit der Fabriken wurde immer mehr gestört, sei es durch Feindeinwirkung oder durch den erheblichen Fachkräftemangel an den Maschinen und den Büros. Zudem herrschten gravierende Materialengpässe. So auch am 17.August 1943, als das Messerschmidt-Werk in Regensburg durch einen Bomberangriff der USA vernichtet wird. Daraufhin trifft man in der Messerschmidt AG eine bis dahin einzigartige Entscheidung: die Dezentrale Fertigung der Me-262. Dieses Vorhaben wird durch den Angriff auf Augsburg am 25/26.Februar 1944 bestätigt und beschleunigt. Man entscheidet sich deshalb, die Endmontage der Flugzeuge vorerst auf dem Flugplatz von Leipheim vorzunehmen. Dort sind jedoch nicht genug Hallen zur Verfügung, die bereitstehenden Anlagen werden schon von der Me-323 “Gigant” beansprucht. Deshalb findet die Fertigung von März bis April im Freien statt. Die einzelnen Großbauteile (also Tragfläche, Rumpf usw.) werden von einzelnen Verlagerungswerkstätten angeliefert: Tragflächen werden in einem 2-geschossig ausgebauten Autobahntunnel bei Stuttgart (Leonberg) gefertigt, der Rumpf wird in einem Waldwerk bei Regensburg gebaut. Der Zusammenbau der Großbauteile erfolgt ähnlich dem des ganzen Flugzeuges: die einzelnen Teile werden von verschiedenen kleinen Firmen gebaut und …





